Inflation: Sichern Zuschläge das Existenzminimum?

3. Juni 2022 | Hans Nakielski
Hilfsorganisationen und Freiwillige verteilen Lebensmittel und kleine Geschenke an Obdachlose und Bedürftige im Nelson-Mandela-Park in Bremen.

Foto: © Michael Bahlo | picture alliance/dpa

Rund sieben Millionen ärmere Menschen in Deutschland sind auf Grundsicherungsleistungen angewiesen. Sie sind jetzt von den stark steigenden Preisen besonders betroffen. Denn ihre ohnehin schmalen Regelbedarfe wurden zum Anfang dieses Jahres nur um 0,76 Prozent erhöht. Im Mai 2022 sind aber die Lebenshaltungskosten um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Eine unterjährige Anhebung der Bedarfssätze ist aber im Sozialgesetzbuch nicht vorgesehen. Die Folge: Es droht eine Unterschreitung des menschenwürdigen Existenzminimums.

Der Gesetzgeber hat zur Begrenzung dieses Problems Zuschläge zum Regelbedarf verabschiedet. Hier wird u. a. den Fragen nachgegangen:

Was könnte konkret getan werden, um die Regelbedarfe regelmäßig anzupassen?


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